Mobilität und Raumplanung

Politik

Mobilität und Ortsplanung

Nachhaltige Mobilitätsangebote und effiziente Raumnutzung

Nachhaltige Mobilitätslösungen

Auf Verkehrswachstum wird oft gleich reagiert und zwar mit teuren Investitionen in Teer und Beton. Die glp Mönchaltorf setzt auf intelligente Lösungen, statt auf den blossen Ausbau des Strassennetzes. Mobilität soll noch ganzheitlicher gedacht werden, als dies heute der Fall ist. So freuen wir uns darüber, dass Mönchaltorf inzwischen über ein fast flächendeckendes Netz an Tempo 30-Zonen in den Quartieren verfügt. Wir unterstützen den weiteren Ausbau von Tempo 30 dort, wo es Sinn macht. Insbesondere soll das Fahrradnetzwerk kohärent gedacht gedacht werden. Es sind multiple ÖV-Achsen und Querverbindungen anzustrreben. Deshalb befürworten wir die vom Kanton Zürich im Agglomerationsprogramm Zürcher Oberland festgehaltenen Massnahmen, um die Verkehrsbelastung auf der Uster-/Esslingerstrasse zu reduzieren und den Strassenverlauf siedlungsverträglicher zu gestalten. Das muss eine Optimierung der Situation für Velofahrer:innen, Fussgänger:innen und Nutzer:innen von E-Scootern und dergleichen enthalten. Wir setzen uns dafür ein, dass die Sanierung der Uster-/Esslingerstrasse im oben erwähnten Sinn nicht immer weiter nach hinten geschoben wird. Ebenso befürworten wir die weitere Optimierung des öffentlichen Verkehrs, namentlich die Realisation der durch den ZVV und die VZO geplante Schaffung der Busverbindung Gossau – Mönchaltorf Esslingen. Drittens setzen wir uns für den Ausbau der Infrastrukturen für E-Mobilität ein, so dass nicht nur Hausbesitzer:innen sondern auch Mieter:innen auf die E-Mobilität umsteigen können.

Ja zu verdichtetem Bauen und qualitativen Naherholungsgebieten

Mönchaltorf soll sich durch eine qualitativ hochstehende, sorgfältige Raumplanung – auf kommunaler Ebene durch die Bau- und Zonenordnung – stetig aufgewertet werden.Dem Schutz der landwirtschaftlichen Flächen und der Naherholungsgebiete ist grosse Aufmerksamkeit beizumessen. Die glp Mönchaltorf setzt sich für die effiziente Nutzung von Bauland ein und damit die Förderung von verdichtetem Bauen, um Wohnen Freizeit und Arbeitsplätze optimal zu kombinieren.

Intelligenz statt Teer und Beton

Auf Verkehrswachstum wird immer gleich reagiert: mit Ausbau. Milliarden fliessen heute unnötig in Teer und Beton. Dabei haben unsere Strassen ausserhalb der Spitzenzeiten schon heute massive Überkapazitäten. Intelligente Verkehrsmanagementsysteme, moderne Arbeits- und Schulmodelle sowie ein Mobility Pricing können dieses Problem lösen. Gleichzeitig wollen wir Wohnen, Freizeit und Arbeit möglichst nahe zusammenbringen, um den Bedarf an Mobilität zu senken und gleichzeitig den Komfort zu steigern. Vor allem soll Verkehr vermieden werden. Die Verlagerung auf effizientere Verkehrsmittel wie Velo- und Fussverkehr sowie ÖV muss gefördert werden. Der Elektromobilität kommt zudem in der Energiewende eine Schlüsselrolle zu, weil die Batterien als Energiespeicher unser künftiges Stromsystem ideal ergänzen.

Verdichten statt zersiedeln

Es braucht mehr Wohnraum, aber auch grüne Oasen dazwischen. Deshalb wollen wir die bereits bebauten Flächen besser nutzen. Die Agglomerationen sollen auch in Zukunft attraktive Gebiete mit einer intakten Landschaft sein, was eine massvolle Verdichtung erfordert. Ausserhalb der urbanen Zentren muss die Raumplanung sowohl den Schutz der Landschaften als Erholungsgebiete als auch die sozialen und wirtschaftlichen Anliegen der Berg- und der Randgebiete berücksichtigen. Ein ökologisch verträglicher Tourismus soll Platz haben.